Musik

Aktuell:

Sonntag, 15. 9. (Bettag): Vesper-Konzert in der Scherzlig-Kirche Thun

Das gegenwärtige Programm von juchArte: Wir stellen uns vor;
Auswahl an Filmmitschnitten von einem Frühlingskonzert auf youtube; unsere Webseite.

Die rässen Klarinettentöne und gemütlichen Gespräche der «Bärner Stubemusig» (1957–2012) erweckten in mir von klein auf den Wunsch dazuzugehören. So erlernte ich ab 11 Jahren mit Hilfe meines Vaters das Begleiten auf dem Schwyzerörgeli. Zwei Jahre später kam die Klarinette dazu. Wie damals üblich, wurde ich auch gelegentlich an die Bassgeige gestellt.

Porträt mit Örgeli. © GuidoSchärli

Die Schellack-Schallplatten der Studentenländlerkapelle Bern (1935–1940) beeindruckten mich schon früh mit ihrer Dynamik, zum Beispiel im «Lusthüttli»-Schottisch von 1937.

«Lusthüttli»-Schottisch» von 1937
Wättertanne 1978

Ab 1973 half ich zusammen mit Bruder und Vater jahrzehntelang das Gesicht der hauptsächlich familieninternen Ländlerkapelle Wättertanne, Bern prägen. 1976 bestritten wir eine Radiosendung (auf SRF 1), 1983 halfen wir mit an der LP «Tanzstubete», die beim Zytglogge-Verlag herauskam. Eine CD-Compilation sowie ein Notenheft mit Kompositionen meines Vaters sind bei mir erhältlich.

Bergün-Preda, Schottisch von Jürg Kuhn, gespielt von der „Wättertanne“.
(2. Örgeli: Ernst Schweizer; Bass: Bernhard Künzler)
«Wättertanne-Walzer» von Jürg Kuhn, gespielt von der “Wätteranne“ (am Bass Thomas Keller)

In der langen Zeit seither haben mich viele Einflüsse geprägt: Vom Bündner und Innerschwyzer Stil über irische und schottische Weisen via Tango zum Fox; mit juchARTE kann ich zudem ein weiteres Hobby pflegen: Die Liedbegleitung.

Strassenmusik in Berns Lauben 2011.

Von 1984-1990 habe ich ca. monatlich auf Radio Förderband die „Sunntigsstubete“ konzipiert und präsentiert. Hier ein Ausschnitt:

Sunntigsstubete 1984 mit Christian Schwander, Hackbrettbauer und -Spieler

Aktuell bin ich in folgenden Volksmusikgruppen Mitglied:

Der letzte Walzer der Studentenländlerkapelle Bern 2019.

Meine musikalischen Wurzeln interessieren mich; dazu habe ich auch einige Nachforschungen angestellt, zum Beispiel: